Der Öffentlich-rechtlicher Rundfunk muss umstrukturiert werden!
Die Rundfunkgebühren liegen gegenwärtig bei 18,36 Euro pro Monat. Die Gebührenzahler geben rund 8,5 Milliarden Euro pro Jahr für öffentlich-rechtlichen Medien aus. Eine angebliche unabhängige Kommission prognostizierte eine Finanzlücke in den nächsten Jahren von insgesamt 1,5 Milliarden Euro und empfahl deshalb 18,36 Euro. ARD und ZDF können selbst ihren Geldbedarf festlegen. Und ausgerechnet das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern empfahl eine Erhöhung, um den (angeblichen) Finanzbedarf der öffentlich-rechtlichen Anstalten zu decken. Mecklenburg-Vorpommern - DAS Bundesland der Superverdiener :-) In der Realität ist jedoch MV das Bundesland mit den niedrigsten Bruttoarbeitslöhnen. Sachsen-Anhalt hatte blockiert, doch das Bundesverfassungsgericht macht auch hier einen Strich durch die Rechnung und sagt „so geht das nicht” und hat der Erhöhung des Rundfunkbeitrags im Juli 2021 zugestimmt. Anfang 2024 gab es wieder Überlegungen denn Beitrag auf 18,94 Euro zu erhöhen. Das entspricht rund 10,4 Milliarden Euro pro Jahr oder ca. 19.800 Euro pro Minute.
Ein Bollwerk von Radio- und Fernsehsendern
Das heutige Bollwerk „öffentlich-rechtlicher Rundfunk” besteht aus über 20 Fernsehprogramme und über 70 Radioprogramme, unzählige Gebäude mit Büros haben reichlich Fett angesetzt. Allein über Satellit sind 64 ARD Hörfunkprogramme empfangbar. Im Juli 2021 ist noch „Bremen NEXT” neu hinzugekommen. Es gibt gigantische Fernsehstudios, sinnlose Quassel-Talk-Shows, üppige Gehälter, üppige Pensionen und Apps die keiner braucht. Übrigens, WDR-Intendant Tom Buhrow bekam 395.000 Euro Gehalt, mehr als der Bundeskanzler. Neuere Daten zeigten für 2024 eine Grundvergütung von etwa 427.900 Euro. Der Gebührenzahler muss dafür aufkommen.
Geldverschwendung auch bei Pressekonferenzen oder sonstigen Ereignissen wo doppelte Fernsehteams mit großen LKWs zu den Veranstaltungen kutschen. Diverse Fernsehsendungen werden im Ausland produziert, wofür die ganze Technik natürlich transportiert werden muss. Da fragt sich der „Pflicht-Beitragszahler” zurecht ob dies noch Zeitgemäß ist. Beim CDU-Parteitag im September 2022 waren 58 Medienvertreter von ARD und ZDF bei der Veranstaltung in Hannover anwesend. Zahlen wir wirklich nur die Grundversorgung oder dient der Rundfunkbeitrag als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Mitarbeiter bei den Öffentlichen?
Bürger haben kein Mitspracherecht
Beitragszahler haben keinen Einfluss auf die Inhalte und Sendeformate. Die Bürger haben kein Mitspracherecht. Heute sind ARD, ZDF und Deutschlandradio schon ein Selbstläufer. Wir brauchen mehr Geld heißt es immer wieder. Vielleicht sollten die Öffentlichen mal so wirtschaften wie es normale Unternehmen auch machen müssen. Und wenn kein Geld mehr da, dann muss man irgendwo sparen bzw. abspecken. Aber angeblich kommen ja die Sender trotz Sparbemühungen in finanzielle Nöte. Der normale Bürger muss auch überall sparen, aber das interessiert ARD und ZDF nicht. Für AfD jedenfalls ein gefundenes Fressen um das zum Wahlkampf-Thema zu machen.
Wirklich politisch unabhängig?
Und auch die Thematik, dass die Sender unabhängig von Staat und Politik agieren sollen, kann der Beitragszahler kaum nachvollziehen. Im Fernsehrat der Öffentlichen sind/waren zahlreiche Mitglieder die auch politisch aktiv sind/waren. Zum Beispiel sind viele Mitglieder des ARD Programmbeirates in der CDU oder SPD. Politisch unabhängig, schon klar. Sigrid Isser, Wolfgang Jüttner, Thomas Härtel um nur einige aus dem ARD Programmbeirates zu nennen, haben dort eigentlich nichts zu suchen. Und mit Sicherheit sieht es bei ZDF nicht anders aus, auch wenn es öffentlich nicht geschrieben steht. So Zum Beispiel Herr Nathanael Liminski der auch in der CDU ist. Oder aber auch die Tochter von Wolfgang Schäuble (†), Frau Christine Strobl - Geschäftsführerin bei ARD Degeto Film GmbH. Oder auch das Beispiel Frau Malu Dreyer (SPD). Sie war Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, jedoch auch im ZDF-Verwaltungsrat. Was machte sie dort? Würde man hier weiter bohren, kommt das große Schrecken ans Tageslicht wie viele doch politischen Einfluss haben. Wie passt das zusammen in einem angeblichen unabhängigen Rundfunk. Wem wundert es, wenn Bürger diesen als „Staatsfunk” bezeichnen.
Juni 2023 kritisierte Günther Jauch die politische Einflussnahme beim ZDF. Jauch berichtet in dem Interview, dass dem damaligen Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck (SPD), nicht gefallen habe, dass er während der Sendung weniger oft im Bild zu sehen war als sein Konkurrent und Oppositionsführer Johannes Gerster von der CDU. „Tatsächlich fand ein Deal statt danach zwischen dem Intendanten des ZDF und Kurt Beck, dass er sich drei Themen für die ‚Heute-Sendung‘ aussuchen durfte, um da wieder entsprechend einen Ausgleich zu bekommen“, zitiert die „Bild“ Günther Jauch. [4]
Einschaltquoten irrelevant
Die heutige Vielzahl der Sender beruhen auf die Anfänge nach dem 2.Weltkrieg und der Gründung des MWDR Fernsehens durch die Briten. Später wurde alles in deutsche Hände übergeben. Viele kleine Sender wurden in der Folgezeit gegründet welche sich später als ARD zusammenschließen. Anfang der 60er reichte der Politik aber nicht mehr ARD und somit entstand zusätzlich das ZDF. Und in den Folgejahren kamen immer mehr Spartensender dazu. Heute glauben die Öffentlichen, die müssten sich an gewisse Quoten messen wie privaten Sender. Dabei können den Öffentlichen die Quoten völlig egal sein, denn sie werden ja von den Bürgern finanziert - egal wie negativ oder positiv die Quote ausfällt. Also gar nicht vergleichbar mit den Privaten, wird aber dennoch gern als Argument für Beitragszahlung benutzt. Private sind auf hohe Quoten angewiesen, weil dadurch die Werbeeinnahmen steigen. Ein Prozess der bei den Öffentlichen gar nicht notwendig ist. Öffentlich-rechtliche Anbieter haben die Aufgabe der Grundversorgung der gesamten Bevölkerung ohne Rücksicht auf Einschaltquoten!
Allein 9 Landesrundfunkanstalten bilden die ARD mit dritten Programmen und vielen regionalen Radiosendern. Da stellt sich durchaus die Frage, ob wir die Öffentlichen so in diesem Umfang und Etat wirklich brauchen wie er heute ist. Diese Form der Selbstbedienungsmentalität über Jahre hinweg muss kritisch betrachtet werden. Und auch dem öffentlich rechtlichen Auftrag stehen Zweifel gegenüber. Viele Programme sind Unterhaltungsprogramme wie sie bei den Privaten auch zu finden sind. Ein gewisser Bildungsauftrag sowie sachliche und geprüfte Berichterstattung lässt jedoch oft zu wünschen übrig.
Die Jugend wendet sich ab, denn sie schauen lieber Netflix, Twitch, YouTube, TikTok oder andere Online-Medien. ZDF-Fernsehgarten, eine Sendung mit stakkatoartig klatschende Zuschauern ist für Jugendliche eher weniger geeignet ist. Das Nutzungsverhalten hat sich über die Jahre hinweg und gerade durch Internet radikal verändert. Das ist offensichtlich bei den Öffentlichen noch nicht so angekommen. Klar, öffentlichen Rundfunk muss und sollte es geben, sofern die Berichterstattung auch zu 100% neutral und die Inhalte geprüft sind. Leider gab es in der Vergangenheit einige Fälle wo das nicht der Fall war. ARD und ZDF sollen bzw. wollen die Speerspitze des Journalismus sein, über alle Zweifel erhaben. Aber das ist schon lange Geschichte. Auch beim ÖRR gibt es immer wieder Skandale bzw. auch Manipulationen bei der Berichterstattung.
Skandale und sonstige Fakten beim ÖRR
- August 2022 tritt rbb-Intendantin Patricia Schlesinger zurück. Hintergrund sind Vorwürfe möglicher Vetternwirtschaft, frisierte Spesenabrechnungen, Parkett für 17.000 EUR sowie RBB-Chauffeur für den Ehemann. Schlesinger erhielt zusätzlich zu ihrem Gehalt von 303.000 Euro heimlich einen 20.000 Euro Bonus. Am Ende bekommt sie eine Pension von 15.000 EUR pro Monat (auch aus Rundfunkgebühren) und die Sache ist aus der Welt.
- August 2022: Technik-Direktorin des Bayerischen Rundfunks, Birgit Spanner-Ulmer, hat zwei persönliche Fahrer und zwei Dienstfahrzeuge. Ein Fahrer verdient beim BR rund 50.000 Euro pro Jahr. Das macht bei zwei Fahrern 100.000 Euro pro Jahr. Spanner-Ulmer bezieht zudem ein Gehalt von rund 266.000 Euro pro Jahr.
- August 2022: Über 70 NDR-Mitarbeiter lehnen sich gegen ihre eigenen Chefs auf. Es geht um die Vorwürfe von möglicher politischer Einflussnahme auf die Berichterstattung. Der unabhängige Rundfunkrat kündigte eine Prüfung an. Aus Berichten eines NDR-Journalisten habe Politikchefin Julia Stein bereits ganze Zitate entfernt. „Autoren würden abgezogen und Beiträge in den Abnahmen massiv verändert“, lautet der Vorwurf.
- September 2022: Ex-Kultur-Direktors Reinhard Scolik vom Bayerische Rundfunk soll eine Abfindung in Höhe von bis zu 700.000 Euro erhalten haben. Es steht der Vorwurf der Verschwendung von Beitragsgeldern im Raum. Bei 56,3 Prozent der Kosten beim BR kann nicht nachvollzogen werden, wofür das Geld gebraucht wird.
- Im Januar 2023 sagt Ministerpräsidentin Schwesig „Nein” zur Erhöhung der Beiträge für ARD und ZDF. Auch Regierungschef Dietmar Woidke aus Potsdam sagt in einem Interview: „Es wird und kann 2024/25 keine Erhöhung des Rundfunkbeitrages geben. Wir haben erlebt, wie der RBB das Geld der Beitragszahler in Dinge gesteckt hat, die nicht notwendig waren.”
- Februar 2023 klagt Ex-RBB-Chefin Schlesinger nach Rausschmiss wegen ihrer Rente. Es geht um über 18.000 Euro im Monat.
- Am 10. März 2023 die nächste Hiobsbotschaft. Regierung zahlte Honorare für über hundert öffentlich-rechtliche Journalisten. Der RBB setzte seit 2018 acht Journalisten im Auftrag des Wirtschaftsministeriums für Veranstaltungen ein. Die Summe soll sich auf rund 100.000 Euro belaufen. Ein ZDF-Journalist soll für die „Erstellung von Videoinhalten“ mehr als 32.000 Euro vom Bundespresseamt kassiert haben.
- Im August 2023 der nächste Kracher. In einem Tagesschau-Beitrag lobte eine junge Frau als vermeintliche Supermarkt-Kundin die aktuelle Preis-Aktion von Penny. Die Frau (Hannah Mertens, Produktionsassistentin und Moderatorin) war allerdings eine WDR-Mitarbeiterin. Vorwürfe der Manipulation wurden lauter.
- September 2023 kommt heraus, dass die „Maischberger“-Sendung pro Jahr 4,7 Millionen Euro verschlingt. ARD zahlt für jede Sendung von Sandra Maischberger rund 140.000 Euro an die zuständige Produktionsfirma. Die teuerste Talkshow ist übrigens „Anne Will“. Die zuständige Produktionsfirma soll angeblich pro Sendung rund 250.000 Euro von der ARD erhalten haben – also rund 4100 Euro pro Sendeminute. Das sagt jedenfalls „Business Insider“.
- Ebenfalls im September 2023 wird veröffentlicht, das Böhmermann nach seiner Vertragsverlängerung deutlich besser bezahlt wird als bereits zuvor. Demnach erhält der Moderator im Jahr 2023 651.000 Euro plus Mehrwertsteuer vom ZDF. Im kommenden Jahr gibt es einen weiteren Anstieg von Böhmermanns Gehalt auf 682.000 Euro. Auch für 2025 ist ein weiteres Plus vorgesehen – auf insgesamt 713.000 Euro. Zum Vergleich: Der ZDF-Indendant Norbert Himmler erhält im Jahr 372.000 Euro und zudem Sachbezüge, Aufwandsentschädigung und einen Dienstwagen.
- Im Dezember 2023 attackiert Claudia Roth die Gegner einer Gebührenerhöhung für die Öffentlich-Rechtlichen. Roth gefällt eben, wie ARD und ZDF politisch ticken. Schließlich profitieren die Grünen in hohem Maße davon. Roth begründet ihre Attacke unter anderem damit, das Land brauche gerade in diesen Zeiten eine „Stärkung der Medien“.
- Im Januar 2024 interviewt ein ARD-Sender eine eigene Mitarbeiterin auf Demo gegen Rechts. Hier war die Journalistin Hadija Haruna-Oelker mit auf dieser Demo. Der ARD-Sender suggerierte an dieser Stelle, dass die Person eine zufällige Person auf der Demo sei. Hadija Haruna-Oelker hat darauf hin einen Shitstorm auf allen Kanälen bekommen, da der Schwindel schnell aufflog.
- Februar 2025 berichtet das ZDF vom CDU-Parteitag. Kanzlerkandidat Merz hält eine Rede und Delegierten stehen auf und klatschen. Das ZDF zeigte hier jedoch völlig andere Bilder. Nämlich von Menschen die auf den Stühlen sitzen blieben und gar nicht klatschten.
- April 2025 kritisiert Ex-ZDF-Journalist Wolfgang Herles den politischen Einfluss auf ARD und ZDF. ARD und ZDF Politik berichten im Sinne der Regierung. „Wer die Wahrheit nicht kennt, ist ein Dummkopf, wer sie verschweigt, ist ein Verbrecher.“ Für dieses Zitat von Bertolt Brecht hat er in einer Moderation vom ZDF eine Abmahnung bekommen.
- Im April 2025 dann das ein Urteil welches nicht nachvollziehbar ist. Die ehemalige Angestellte beim RBB Claudia Nothelle ist bereits seit 2016 nicht mehr bei dem Sender tätig, dennoch bekommt sie weiterhin jeden Monat 8000 Euro Gehalt (Ruhegehaltes). Das Geld muss ihr bis zu ihrem Lebensende ausgezahlt werden. Betreibt man Vetternwirtschaft und Verschwendung wird man beim RBB dafür belohnt.
- Februar 2026: Der RBB sei verpflichtet, täglich 60 statt 30 Minuten regionales Programm aus Brandenburg zu senden. Macht es aber nicht, stattdessen kasiert er knapp eine halbe Milliarde Euro Gebühren. [1]
- Februar 2026: Die ARD hat einen fehlerhaften Beitrag über den Parteitag der CDU nachträglich geändert und sich entschuldigt. In der ursprünglichen Fassung sei in einem Beitrag für die Sendung "Bericht aus Berlin" zu sehen gewesen, wie Angela Merkel nach der Wiederwahl von Friedrich Merz zum CDU-Chef klatscht, hieß es in einem Hinweis der ARD-Mediathek. Dieses Bild ist jedoch früher, nach der Rede von Friedrich Merz, entstanden.
- Februar 2026: Moderatorin Dunja Hayali schweigt über Fake-News-Affäre im „heute journal“. Am 15. Februar 2026 sendete das Nachrichtenmagazin „heute journal“ einen Report über die bösen Schergen der US-Einwanderungsbehörde ICE. Blöd war nur: Eine der flankierenden Video-Sequenzen von der Festnahme einer Mutter mit ihren Kindern war gar nicht echt, sondern von einer KI gebastelt. Dabei wurde in der Anmoderation noch über Fake News und Manipulationen berichtet. Der Beitrag wurden dann später aus Mediathek gelöscht. [2]
- August 2026: Eine Verzögerung von sechs Jahren und eine Kostenexplosion auf sage und schreibe 240 Millionen Euro – jetzt ist es so weit: Der WDR hat im August den Umzug in sein runderneuertes Filmhaus im Herzen der Stadt gestartet. Die Mitarbeiter sind stinksauer. Laut einer Kommision sei dies ein „erheblichen Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeits- und Sparsamkeitsprinzip”. WDR gibt pro Quadratmeter Nutzfläche 16.283 Euro aus. [5]
Weitere Erhöhungen geplant
Die ARD-Chefs um Intendant Kai Gniffke planten in der Vergangenheit, den Rundfunkbeitrag unter Umständen auf bis zu 25,19 Euro monatlich zu erhöhen. Ein entsprechendes Dokument des Rundfunkverbunds ARD lag wohl dem „Business Insider“ vor. Die geplante Erhöhung beruht auf unterschiedliche Szenarien. Auf welchen Rundfunkbeitrag es ab 2025 tatsächlich hinausläuft, bleibt abzuwarten. Übrigens: In Österreich sinkt der Beitrag für den ORF künftig von 22,50 Euro auf 15 Euro.
Eventuelle Lösung
Privatisieren oder mehr Werbung sind keine wirklichen Lösungen. Ebenfalls ist es keine Lösung die generelle Abschaffung. Wir brauchen Medienvielfallt. Aber vielleicht ARD und ZDF vereinen und die Gebühren so senken. Für eine Fusion von ARD und ZDF spricht sich mittlerweile auch Thomas Gottschalk aus. Wir brauchen nicht „ARD-alpha”, „phoenix" und „ZDFinfo” wenn sie fast die selben Dokumentationen senden. Wir brauchen auch kein „ZDFinfo” um ständig Adolf Hitler sehen zu müssen. Wir brauchen auch nicht „ONE” und „ZDFneo” als getrennte Sender. Die Welt geht nicht unter ohne den „Lissabon-Krimi“. Eine Kürzung oder Streichung von den vielen Spartenprogrammen muss neu betrachtet werden. Schluss mit übertriebenen Gehältern und Pensionen. Die Öffentlich-Rechtlichen Medien müssen sich einer Reform unterziehen! Auch die dramatischen Veränderungen in der Mediennutzung bei Jüngeren muss auch bei ARD und ZDF beleuchtet werden. Eine Finanzierung über Steuergelder wäre vielleicht auch denkbar.
Geplante Veränderungen
ARD und ZDF wollen bis Ende 2026 mehrere Sender neu aufstellen und die Zahl der linearen Kanäle zu reduzieren. Zudem wollen ARD und ZDF auch enger zusammenarbeiten - wie auch immer das aussehen soll. ARD alpha, Tagesschau24 und One sollen am 31. Dezember 2026 abgeschaltet werden.
An dieser Stelle sei auch der Fall von Georg Thiel erwähnt. Weil er sich hartnäckig weigerte einen Rundfunkbeitrag zu bezahlen und seine Vermögensverhältnisse offen zu legen, ging er sogar 181 Tage ins Gefängnis und würde es wieder tun. Ist das schon Medien-Diktatur? Wenn sich alle weigern würden, würden die JVAs gar nicht ausreichen :-) In einem Land, welches sich demokratisch nennt, werden Leute ins Gefängnis gesteckt weil sie keinen Rundfunkbeitrag zahlen wollen. [3]
Auf ein Wort - eine persönliche Meinung veröffentlicht von Mario Frost!
[1] - Quelle Nordkurier
[2] - Quelle Focus Online
[3] - Quelle https://www.allesmuenster.de/rundfunkverweigerer-verurteilt/
[4] - Quelle Focus Online / https://www.youtube.com/watch?v=5Bf48FRNJpA
[5] - Quelle Focus Online / https://www.focus.de/panorama/welt/240-millionen-desaster-wdr-zieht-um-und-keiner-jubelt_3d69fb0c-b69d-4ce9-a76d-92c75f97cb7b.html
Stand 24. Februar 2026